Auch wenn es nichts nützt

In einer fernen Zukunft da sah sie das Licht
In einer anderen Galaxie, Du errätst es nicht.

Farben die leuchten und glitzern im Dunkeln
Verschluckt durch das Schwarze, die Schwere-los-zieht.

Im Garten der Liebe baut sie sich ein Haus
Es schleichen die Diebe dem Schatten voraus.

So fand ich sie sitzen
Gedanken die blitzten
Die Hand aufgestützt
auch wenn es nichts nützt.

Es vergingen die Jahre
die Stirn zog sich kraus
Ergraut warn die Haare
und doch kam nichts raus.

Da sitzt sie noch heute
und grübelt und denkt,
dass der Mensch handelt
-  und Gott lenkt.

(Herr N. aus M.) 

Zur Erinnerung !

Nun hat der Tag dich müd gemacht.
Soll dein schulisches Verlangen
freundlich die gestirnte Nacht
wie ein müdes Kind empfangen.


Hände, lasst von allem Tun,
Stirn, vergiß du alles Denken,
alle deine Sinne nun
sollen sich in Schlummer senken.


Und die Seele unbewacht
Soll in freien Flügen schweben,
um im Zauberkreis der Nacht
still und tausendfach zu leben.

(Günter T. aus F. †)

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